Schulministerin zu Gast an der St. Felicitas-Schule

Digitalisierung der Förderplanung im Fokus

Am Mittwoch, den 7. Februar 2024, besuchte die Schulministerin NRWs, Frau Feller, die St. Felicitas-Schule, um sich über die Implementierung der SplintApp zur digitalisierten Förderplanung zu informieren. Dieses innovative Projekt wird bereits seit einem Jahr erfolgreich an der Schule durchgeführt, wird stetig evaluiert und erweitert und soll nun für das Schulsystem in NRW durch das Ministerium bereitgestellt werden.

Der Rollout-Veranstaltung wohnten ebenfalls zahlreiche Vertreter*innen verschiedener Expertisen bei.

Als Verantwortliche des Schulträgers, der Stadt Vreden, waren Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp sowie der Erste Beigeordnete, Bernd Kemper, anwesend.

Von der Bezirksregierung Münster waren Uwe Eisenberg (Hauptdezernent), Claudia Zeißig (Regierungschuldirektorin), Petra Kiwitt-Lüke (Leitung der AO-SF Fachstelle), Ines Ackermann (Regierungsschuldirektorin), Anne Ayben (Leitende Regierungsschuldirektorin), Ludger Müller (Leitender Regierungsschuldirektor), Iris Brandewiede (Fachberaterin) und Ilona Ocko (Fachberaterin), vertreten.

Geschäftsführer Friedo Scharf sowie Paulina Dala-Marta, Friederike Reinhardt und Klaus Holoch vertraten die SPLINT-App.

Die St. Felicitas-Schule wurde offiziell vertreten durch unseren Schulleiter, Sven Kruse sowie Carsten Lobbel, Konrektor, Christin Kohlar, Beauftragte für Digitalisierungsaufgaben sowie den Stufenleitungen Karsten Behrens, Katharina Terhaar und Anna Sengenhorst und vielen weiteren interessierten Kollegi*innen vertreten.

Seitens der Technischen Universität Dortmund waren Prof. Dr. Christoph Käppler und Prof. Dr. Matthias Hastall anwesend.  

Während des Besuchs erhielt die Ministerin einen umfassenden Einblick in die Funktionsweise der SplintApp und deren Auswirkungen auf die Förderplanung und Unterrichtsprozesse. Christin Kohlar präsentierte zusammen mit Sven Kruse die praktische Anwendung und wichtigste Funktionen der App, die Effizienzgewinne und die verbesserte individuelle Förderung der Schüler*innen, die durch die digitale Plattform ermöglicht werden. Insbesondere hoben sie die benutzerfreundliche Oberfläche und die Möglichkeit hervor, schnell und gezielt auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Schülers eingehen zu können. „Zu Zeiten des Lehrermangels werden gerade Sonderpädagogen erheblich entlastet“, ergänzte Friedo Scharf. „Aber unser Programm unterstützt nicht nur Quereinsteiger, sondern auch Lehrer, die bisher nur wenige Erfahrungen mit dem Thema Inklusion gemacht haben.“ Durch die Vorträge von Prof. Dr. Matthias Hastall und Prof. Dr. Christoph Käppler wurde aber auch deutlich, dass kritische Herangehensweisen, stetige Evaluation und Erweiterung in den kommenden Jahren notwendig sein werden.

Frau Feller äußerte ihre Anerkennung für die bisherige Arbeit der St. Felicitas-Schule und betonte die Bedeutung der Digitalisierung im Bildungsbereich. Sie hob hervor, dass die digitalisierte Förderplanung mithilfe der SplintApp ein weiterer Schritt dahin ist, „ dass förderbedürftige Kinder eine Chance haben, an der Gesellschaft teilzunehmen“, das sei das ehrgeizige Ziel der Landesregierung und gleichzeitig eine riesige Herausforderung für das gesamte Schulsystem.

Nach der  feierlichen, gemeinsam von Ministerin Feller und SPLINT-Gründer vorgenommenen  Freischaltung der SPLINT-App für NRW nutzte Frau Feller ebenfalls noch die Chance, im goldenen Buch der Stadt Vreden zu unterschreiben.  

Nach dem offiziellen Teil der Rollout-Veranstaltung lud das Team der St. Felicitas-Schule alle Gäste zu einem offenen Austausch bei Kaffee, Kuchen und Canapés ein.

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