Eröffnung unseres Werkstatt-Ladens

Dank zahlreicher interessierter Besucher war die Eröffnung unserer Schüler-Werkstatt „Selbstgemacht“ ein großer Erfolg. Unter den üblichen Corona-Hygienevorschriften nutzten viele Vredener bereits am ersten Tag die Gelegenheit, in unserer Werkstatt vorbeizuschauen. Die Vorbereitungen liefen mit intensiver Unterstützung vieler Kolleginnen und Kollegen unseres Teams schon seit mehreren Wochen, viele Besucher hatten sich bereits seit Tagen einen Termin telefonisch reserviert.  Besonderer Dank gilt den umliegenden Unternehmern für ihren herzlichen Empfang am Klühnmarkt sowie der Pizzeria Adriano für die leckere kulinarische Versorgung unseres Teams während der Eröffnung.


ADRESSE: KLÜHNMARKT 10, 48691 Vreden
Zunächst ist ein Besuch des Ladenlokals nur mit einem Termin möglich.
Terminvereinbarung bitte unter: 02564-3984084.
Zum Besuch des Ladens kann die „Luca-App“ genutzt werden.

Das Konzept:

Im Rahmen der Berufsvorbereitung und -orientierung beginnend ab Klasse 7 steht ab März 2021 ein weiterer außerschulischer Lernort der St. Felicitas-Schule, unter der Leitung von Hille Höltermann, zur Verfügung.

Das Werkstatt-Lädchen “Selbstgemacht” ist der Schülerfirma “Mission Felicity” angegliedert und vorerst auf eine Laufzeit von zwei Jahren ausgelegt.

Das in der Vredener Innenstadt gelegene Ladenlokal verfügt über einen großen Werkraum mit Aufenthaltsmöglichkeit für die dort arbeitenden Schüler*innen sowie eine Verkaufsfläche. Die kostengünstige Anmietung wird von der Stadt Vreden und vom Land NRW über das Projekt “Gegen leere Innenstädte” ermöglicht.

Das in der Vredener Innenstadt gelegene Ladenlokal verfügt über einen großen Werkraum mit Aufenthaltsmöglichkeit für die dort arbeitenden Schüler*innen sowie eine Verkaufsfläche. Die kostengünstige Anmietung wird von der Stadt Vreden und vom Land NRW über das Projekt “Gegen leere Innenstädte” ermöglicht.

Zentrale Ziele der Werkstatt “Selbstgemacht” sind die Herstellung und der Verkauf handwerklich-kreativer Produkte durch die Schüler*innen. Durch den handelnden Umgang und die realitätsnahe Anbindung an die Arbeitswelt erwerben die Schüler*innen wichtige Schlüsselqualifikationen im Rahmen der Berufsvorbereitung. Es besteht für die Schüler*innen der Klassen 9 und 10 die Möglichkeit in der Werkstatt ihr Jahrespraktikum, das immer mittwochs stattfindet, zu absolvieren. Im Zuge dessen könnte das Interesse, eine Ausbildung im Bereich Floristik zu machen, geweckt werden. Diese könnte dann an der St. Felicitas-Schule stattfinden. Die aktuelle Auszubildende der Floristik wird ihre zu erwerbenden Fähigkeiten weiter ausbauen und dort schwerpunktmäßig tätig sein.

Zusätzlich zu den bestehenden Arbeitslehre-Bereichen im schulischen Umfeld (Werken mit Holz, Töpfern, Schmieden, Hauswirtschaft, Garten), die ebenfalls Produkte für den Verkauf herstellen, erwerben die Schüler*innen der Klassen 7-10 kaufmännische Kompetenzen im Einzelhandel durch die Werkstatt “Selbstgemacht”.

Dazu zählen unter anderem:

  • Gesprächsführung im Umgang mit Kunden
  • Verkaufsberatung
  • Wissen über die Wirkung des äußeren Erscheinungsbildes
  • Bedienen einer Registrierkasse
  • Dekorieren und arrangieren von selbstgemachten Produkten
  • Blick und Verantwortung für Ordnung und Sauberkeit im Werkstatt-Lädchen

Diese Kompetenzen werden unter Anleitung von Hille Höltermann und einer weiteren Floristin (in Teilzeit) angebahnt, erworben und vertieft.

Über die Tätigkeiten im Werkstatt-Lädchen „Selbstgemacht“ erhalten die Schüler*innen Einblicke in die Berufsbereiche Einzelhandel, Floristik und Dekoration.

Folgende Öffnungszeiten sind für das Werkstatt-Lädchen “Selbstgemacht” vorgesehen:

Mo, Di, Do:       13.30 – 18.00 Uhr

Mi u. Fr. :          09.00 – 18.00 Uhr

Diese Öffnungszeiten machen es bzgl. der Schüler- und Berufsorientierung erforderlich, dass sich Schüler*innen bereit erklären auch über das maximale tägliche Stundenkontingent (bis 15.30 Uhr) in der Werkstatt zu arbeiten. Daraus ergibt sich eine realitätsnahe Anlehnung an einen Arbeitsalltag, der für unsere Schüler*innen herausfordernd ist.

Der bekannte Adventsbasar findet nach wie vor in der Schule statt. Aus diesem Grund schließt die Werkstatt für den Zeitraum von Allerheiligen bis zum Adventsbasar, um diesen mit den Schüler*innen intensiv vorzubereiten. Während der Ferienzeiten sind nur bedingt Schüler*innen in der Werkstatt tätig, daher übernehmen Hille Höltermann, die weitere Floristin sowie die Auszubildende die anfallenden Tätigkeiten. Dennoch sind weitere ferienbedingte Schließungen in der Werkstatt zu berücksichtigen.

Der erwirtschaftete Umsatz soll zum einen die Betriebskosten der Werkstatt decken und zum anderen dem Förderverein zu Gute kommen. Dadurch können weitere Projekte gefördert werden, von denen die Schülerschaft profitiert.

Die genannten Projekte werden zuvor festgelegt und über einen Bildschirm transparent gemacht, so dass den Schüler*innen bewusst wird, wofür sie arbeiten und der Kundschaft präsentiert wird, was sie durch den Erwerb der Produkte unterstützen.

Eine einheitliche Kleidung mit Schullogo o.ä. führt zu einem Gemeinschaftsgefühl und einer Identifikation mit dem Werkstatt-Lädchen “Selbstgemacht”.